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Pressemeldungen

Bericht: BLW 2019 – Unter den sieben Besten ist auch eine Frau
Die sieben Besten, eingerahmt von den Gratulanten (v. l. n. r.): ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, ZVEH-Vizepräsident Hans Auracher, Marius Spieß, Alexander Pamler, Dominik Hager, Tjark Frölje, Lars Lüttmer-Strathmann, Sophie Freermann, Jens Weller und Schirmherr Andreas Müller (Geschäftsführer Doepke Schaltgeräte GmbH). Bild: ZVEH / Jessica Franke

Pressemeldung vom 19. November 2019:

Jedes Jahr im November findet in Oldenburg der Bundesleistungswettbewerb des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) statt. Auch dieses Jahr wurden am 16. November wieder die bundesweit Besten aus sieben Ausbildungsrichtungen unter den Landessiegern aus 16 Bundesländern ermittelt. Diesmal holte sich auch eine Teilnehmerin eine der begehrten Goldmedaillen.

Frankfurt am Main, 19. November 2019: Insgesamt 50 Teilnehmer, darunter drei weibliche Gesellinnen, verzeichnete der 68. Bundesleistungswettbewerb (BLW) des ZVEH, der in diesem Jahr am 15. und 16. November in Oldenburg stattfand. Bei dem Leistungswettbewerb werden jedes Jahr zwei Tage lang in Theorie und Praxis die Besten der Besten in sieben elektrotechnischen Ausbildungsgängen – Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik, Systemelektroniker/-in, Elektroniker/-in Fachrichtung Automatisierungstechnik, Elektroniker/-in Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik, Informationselektroniker/-in Geräte- und Systemtechnik sowie Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Bürosystemtechnik – aus den nach Oldenburg entsendeten Landessiegern ermittelt. Um an dem Bundeswettbewerb teilnehmen zu können, müssen die Teilnehmer beste Auszubildende beziehungsweise bester Auszubildender ihres Bundeslandes sein und beim Bestehen der Gesellenprüfung die Mindestpunktzahl für die Note „Gut“ (mind. 81 Punkte) erreicht haben.

Sieben Gewinnerinnen und Gewinner
Bei den diesjährigen Meisterschaften wurden folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Goldmedaille ausgezeichnet:

  • Sophie Freermann (21), Systemelektronikerin, Nordrhein-Westfalen
  • Tjark Frölje (21), Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik, Niedersachsen
  • Dominik Hager (24), Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik, Sachsen
  • Lars Lüttmer-Strathmann (21), Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik, Niedersachsen
  • Alexander Pamler (21), Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik, Bayern
  • Marius Spieß (21), Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik, Rheinland-Pfalz
  • Jens Weller (19), Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Baden-Württemberg

E-Handwerke in Sachen Nachwuchs gut gerüstet
In seiner Laudatio beglückwünschte ZVEH-Präsident Lothar Hellmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und lobte das Engagement des elektrohandwerklichen Nachwuchses: „Die Mehrzahl der Auszubildenden von heute ist qualifiziert, lernwillig und bestens für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet. Wir können stolz auf sie sein!“ Gleichzeitig verwies er darauf, dass die hohe Zahl der Auszubildenden in den Elektrohandwerken ein Indiz für die Attraktivität dieser Branche sei. Grund zu Optimismus, so Hellmann, gäbe auch die Herbst-Konjunkturumfrage des ZVEH. Diese hatte neben einer generell guten Stimmung ergeben, dass ein Drittel der Befragten künftig zusätzliche Mitarbeiter einstellen will. „Um wachsen zu können, braucht es jedoch qualifiziertes Personal“, betonte der ZVEH-Präsident und schlug so wieder den Bogen zum Bundesleistungswettbewerb. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, einen kurzen Ausblick auf die Zukunft zu geben, indem er die Besucher in der Weser-Ems-Halle – Auszubildende, deren Eltern, Ausbildungsbetriebe, der Bewertungsausschuss, BLW-Investoren, Schirmherr und Vertreter des ZVEH sowie der Landesverbände – über die geplante Neuordnung der Ausbildungsberufe und die Einführung des neuen Berufs „Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration“ informierte: „Konnektivität und Interoperabilität, also das Harmonisieren und Vernetzen von Systemen, gewinnen ebenso an Bedeutung wie der Umgang mit und die Analyse von Daten. Unser Beruf verändert sich. Mit der Neuordnung unserer Ausbildungsberufe sind wir jedoch bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.“

Grußworte des Schirmherrn und des Präsidenten der Handwerkskammer
Im Verlauf des von BFE-Direktor Thorsten Janßen moderierten, äußerst kurzweiligen, Festabends bedankte sich Lothar Hellmann bei den 40 Investoren, die den BLW finanziell oder in Form von Sachleistungen unterstützen und ohne die ein Wettbewerb dieser Größenordnung nicht realisierbar wäre. Ein besonderer Dank galt zudem dem diesjährigen Schirmherrn der Veranstaltung, Andreas Müller, Geschäftsführer der Doepke Schaltgeräte GmbH aus Norden. Er ließ in seiner Rede kurz den eigenen Karriereweg Revue passieren und prophezeite den BLW-Absolventen glänzende Zukunftsaussichten: „Die Chancen im Elektrohandwerk sind, nicht zuletzt aufgrund der Energiewende, so groß wie nie zuvor. Hier herrscht Vollbeschäftigung. Jeder kann sich seinen Beruf aussuchen. Kurz: Im ‚E‘ liegt die Zukunft!“ Müllers Appell, Chancen zu nutzen, schloss sich Eckhard Stein, Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, an. Er war gekommen, um den Teilnehmern im Namen der Handwerkskammer zu gratulieren und seiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass sich möglichst viele von ihnen für eine Meisterausbildung entscheiden, beziehungsweise den Wettbewerb zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Karriere als Prüfer unterstützen.

Zwei Frauen mit Medaillen ausgezeichnet
Bei den folgenden Ehrungen wurden zunächst die jeweils drei Besten pro Ausbildungsberuf auf die Bühne gerufen und von Lothar Hellmann sowie dem für das Thema Berufsbildung zuständigen ZVEH-Vizepräsidenten Hans Auracher beglückwünscht. Dann fanden sich, getrennt nach Ausbildungsberuf, alle anderen auf dem Podium ein, bevor am Ende alle Teilnehmer Aufstellung für ein Gruppenbild nahmen. Erfreulich: Mit Sophie Freermann (Systemelektronikerin) ging eine der Goldmedaillen an eine Teilnehmerin. Meike Pätz holte sich im Bereich „Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Bürosystemtechnik“ den dritten Platz.

Unterstützung für den weiteren Berufsweg
Bei den Deutschen Meisterschaften mitzumachen, lohnt nicht allein der Auszeichnungen und Preise wegen: Der Wettbewerb eröffnet den Teilnehmern auch sehr gute Weiterbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. So erhielten alle Erstplatzierten einen für Weiterbildungsmaßnahmen nutzbaren Gutschein des ZVEH über 1.000 Euro sowie einen weiteren Gutschein des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik e. V. (BFE) in Höhe von 500 Euro, der im Rahmen einer Meisterausbildung eingelöst werden kann. Darüber hinaus konnten sich die Goldmedaillen-Gewinner über ein Jahresabo für die Fachzeitschrift „de – das elektrohandwerk“ beziehungsweise „ema – elektrische Maschinen“ freuen. Andreas Müller lud die Erstplatzierten dazu ein, ein Wochenende an der Nordsee zu verbringen und hatte dafür die entsprechenden Hotelgutscheine mitgebracht. Und last but not least werden alle Goldmedaillen-Gewinner bei dem großen Ehrungsreigen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) auf der Bühne stehen, wenn der handwerkliche Dachverband am 13. Dezember 2019 in Wiesbaden die bundesweit Besten aus verschiedenen Handwerken kürt.

Die Zweitplatzierten zeichnete der ZVEH mit einem Weiterbildungsgutschein in Höhe von 800 Euro aus, die Bronzemedaillen-Gewinner mit einem Gutschein in Höhe von 600 Euro. Alle 50 Teilnehmer erhielten zudem ein Jahresabo für die Fachzeitschrift „Elektropraktiker“.

Einladung nach Wien und zu den „EuroSkills“
Auf Jens Weller, als Sieger im Bereich „Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik“, warteten noch zwei besondere Highlights: Er erhielt zum einen den Sonderpreis der Firma Data Design System GmbH (DDS), eine Planungssoftware im Wert von 3.500 Euro, sowie den Sonderpreis der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE). Dieser besteht aus einer Reise nach Wien, wo Weller gemeinsam mit Experten Normungsthemen diskutieren kann. Gleichzeitig ist er als Bester seiner Fachrichtung eingeladen, 2020 in Graz bei den „EuroSkills“, der Europameisterschaft der Berufe, anzutreten und sein Können zu beweisen. Tjark Frölje, als Jahrgangsbester nach Punkten, konnte für seine Leistung ebenfalls einen Sonderpreis mit nach Hause nehmen: ein von der Firma Doepke gesponsertes E-Bike.

„Die Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk beweisen Jahr für Jahr wieder: Um den Nachwuchs muss es uns nicht bang sein. Die Elektrohandwerke sind, was Leistung und Engagement der jungen Menschen angeht, hervorragend aufgestellt. Diejenigen, die hier teilnehmen, können und wollen etwas erreichen, und sie haben das Rüstzeug dafür“, so Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des ZVEH: „Ganz besonders freut uns, dass wir diesmal drei weibliche Teilnehmerinnen begrüßen durften. Dass zwei davon mit Medaillen ausgezeichnet wurden, zeigt: Die E-Handwerke sind längst keine rein männliche Domäne mehr und auch für Frauen attraktiv.“

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Bericht: BLW 2018 – Nachwuchskräfte mit hervorragender beruflicher Perspektive
Sieben Sieger eingerahmt von den Gratulanten (vorne v. l.): ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, Christoph Geiger, Cornelius Korte, Phillip Wollgarten, Stefan Bauer, Kevin Mayr, ZVEH-Vizepräsident Hans Auracher, Schirmherr Holger Heckle, (hinten v. l.) Timo Lukas und Martin Posselt. Bild: ZVEH/Jessica Franke

Pressemeldung vom 20. November 2018:

Deutsche Meisterschaften im E-Handwerk 2018 in Oldenburg

Die Sieger der Deutschen Meisterschaften in den elektro- und informationstechnischen Handwerken stehen fest. Beim Bundesleistungswettbewerb (BLW) des ZVEH am 16. und 17. November in Oldenburg belegten folgende Elektroniker in den sieben Ausbildungsberufen der E-Handwerke den ersten Platz (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Stefan Bauer (23), Bayern, Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik
  • Christoph Geiger (25), Baden-Württemberg, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik
  • Cornelius Korte (24), Nordrhein-Westfalen, Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik
  • Timo Lukas (24), Hessen, Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik
  • Kevin Mayr (20), Baden-Württemberg, Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
  • Martin Posselt (21), Bayern, Systemelektroniker
  • Phillip Wollgarten (27), Nordrhein-Westfalen, Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik.

Den jährlich in Oldenburg stattfindenden Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk misst Lothar Hellmann, Präsident des ZVEH und Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchsförderung in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken, eine über die E-Branche hinausgehende Bedeutung bei: „Mit dem Wettbewerb haben wir der Öffentlichkeit auch dieses Jahr wieder gezeigt, dass die gewerblich-technische Berufsausbildung im Wettbewerb mit der akademischen bestehen kann. Das duale Ausbildungssystem kann in unseren hochinnovativen und sicherheitsgeneigten Berufen junge Menschen auf ein Leistungsniveau der Spitzenklasse bringen“, erklärt er anlässlich der Preisverleihung auf dem Galaabend. Hellmann würdigte dabei ausdrücklich das besondere Engagement der elektrohandwerklichen Unternehmen in der Ausbildung.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Sonepar-Deutschland-Geschäftsführer Holger Heckle, war voll des Lobes für die Wettbewerbsteilnehmer, die als Punktbeste ihres Bundeslandes in Oldenburg an den Start gegangen waren. „Die Übernahme der Schirmherrschaft war mir eine Herzensangelegenheit. Die Nachwuchsförderung ist und bleibt das wichtigste Thema für die gesamte Branche. Das Ausbildungssystem der E-Handwerke bietet die besten Voraussetzungen, um den anstehenden Herausforderungen wie Digitalisierung und die Umsetzung der Energiewende mit gut ausgebildeten Fachkräften begegnen zu können. In der Frage der Nachwuchsgewinnung ziehen Handwerk und die Partner aus Industrie und Großhandel an einem Strang“, bekräftigt Heckle.

Dass die Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung in den E-Handwerken greifen, belegen laut Hellmann die rund 41.500 Azubis, die derzeit in einem der sieben Ausbildungsgänge der E-Handwerke tätig sind. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge erreichte 2017 im Vergleich zum Vorjahr ein sattes Plus von 5,9 Prozent.

Die Erstplatzierten durften sich über eine Gutscheinprämie für Weiterbildungsmaßnahmen in Höhe von jeweils 1.000 Euro freuen, die der ZVEH ausgelobt hat. Schirmherr Heckle überreichte den Siegern ein hochwertiges Lautsprechersystem. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Prämiengutscheine von jeweils 800 beziehungsweise 600 Euro. Das beste Gesamtergebnis erzielte Phillip Wollgarten mit 93 von 100 Punkten.

Ein besonderer Anreiz für die Junghandwerker war die mögliche Teilnahme an den vom 16. bis 20. September 2020 im österreichischen Graz stattfindenden EuroSkills. Der Punktbeste der Deutschen Meisterschaften der E-Handwerke 2018 und 2019 kann die deutsche Erfolgsgeschichte fortschreiben. Auf der diesjährigen Veranstaltung, den EuroSkills 2018 im ungarischen Budapest, gewann die Teilnehmerin Diana Reuter im Wettkampfbereich Elektroinstallation den 2. Platz. Als Punktbeste des deutschen Teams erhielt Reuter darüber hinaus noch die Auszeichnung „Best of Nation – Best of Germany“.

Lobende Worte für die Teilnehmer fand auch ZVEH-Vizepräsident Hans Auracher. Zusammen mit Schirmherr Heckle und ZVEH-Präsident Hellmann überreichte er den Erstplatzierten ihre Urkunden und Medaillen. „Die Teilnehmer haben für ihre Leistungen höchsten Respekt verdient. Schon die Qualifikation zur Teilnahme ist ein großer Erfolg. Jeder darf sich als Sieger fühlen. Den Junghandwerkern eröffnen sich damit hervorragende Berufsaussichten“, so Auracher.

Abschließend dankte ZVEH-Präsident Hellmann den zahlreichen Investoren, die die Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk finanziell oder mit Sachleistungen unterstützt haben. Damit demonstrierten sie jedes Jahr erneut ihre Verbundenheit mit den Nachwuchskräften der E-Branche.

Manfred Köhler, der bisherige Leiter der Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk, war in diesem Jahr in Oldenburg nicht mehr mit dabei. Der ZVEH dankt Herrn Köhler für sein langjähriges Engagement. Mit seiner Unterstützung war es möglich, den Bundesleistungswettbewerb zu seiner heutigen Bedeutung zu führen.

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Bericht: BLW 2017 – Sieben Sieger: großartiges Niveau
Sieben Sieger eingerahmt von den Gratulanten (v.l.): Hans Auracher, Lothar Hellmann, Eike Thies Osmers, Jakob Groß, David Krefft, Tim Hoffmann, Levin Stenner, Tobias Zinger, Marvin Geiger, Holger Spelsberg. Bild: ZVEH/Jessica Franke

Pressemeldung vom 20. November 2017:

Deutsche Meisterschaften in den E-Handwerken 2017

Freudige Gesichter bei sieben Nachwuchsstars aus den elektro- und informationstechnischen Handwerken: Seit dem vergangenen Wochenende dürfen sie sich „Deutscher Meister“ nennen. Beim Bundesleistungswettbewerb (BLW) des ZVEH am 17. und 18. November 2017 in Oldenburg belegten folgende Junghandwerker den ersten Platz in den jeweiligen Ausbildungsberufen (alphabetisch nach Nachnamen):

  • Marvin Geiger (21), Bayern, Systemelektroniker
  • Jakob Groß (20), Baden-Württemberg, Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Tim Hoffmann (21), Nordrhein-Westfalen, Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik
  • David Krefft (20), Rheinland-Pfalz, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik
  • Eike Thies Osmers (24), Schleswig-Holstein, Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik
  • Levin Stenner (25), Nordrhein-Westfalen, Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
  • Tobias Zinger (22), Baden-Württemberg, Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik

Wie in den Vorjahren erreichte der Wettkampf im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) ein hochklassiges Niveau. Den verdienten Lohn erhielten die 53 Teilnehmer beim anschließenden Galaabend in der Weser-Ems-Halle: Dort wurden alle Mitstreiter gebührend gefeiert und die sieben Sieger gekürt.

Das beste Gesamtergebnis erzielte Levin Stenner. Der Schirmherr der Veranstaltung, Holger Spelsberg (Mitglied der Geschäftsführung der Günther Spelsberg GmbH + Co. KG), überreichte ihm als Preis ein iPad. Wie alle Sieger in den sieben Ausbildungsberufen durfte er sich zudem über einen ebenfalls von Spelsberg gesponserten Bluetooth-Lautsprecher sowie über die vom ZVEH ausgelobte Prämie von 1.000 Euro freuen. Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen jeweils 800 beziehungsweise 600 Euro.

Als Sieger bei den Elektronikern Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik qualifizierte sich Levin Stenner mit seiner Punktzahl auch für die EuroSkills im September 2018 in Budapest. Bei der Berufe-Europameisterschaft wird er somit die deutschen elektro- und informationstechnischen Handwerke vertreten.

Jeder Teilnehmer ist ein Gewinner
Hans Auracher, ZVEH-Vizepräsident (Ressort Kommunikation und Berufsbildung), fand sehr lobende Worte für die Leistungen der Nachwuchskräfte: „Was die jungen Damen und Herren hier im Wettkampf gezeigt haben, ist aller Ehren wert. Alle Teilnehmer haben mit ihren Kompetenzen hervorragende Perspektiven für eine erfolgreiche Karriere.“ Schon in der Vorqualifikation auf Landesebene seien Höchstleistungen vonnöten gewesen, um sich überhaupt für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Deswegen dürfe sich jeder als Sieger fühlen.

Auracher übernahm die Ehrung der Sieger in Vertretung von BLW-Leiter Manfred Köhler, der aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht durch den Abend führte. Einen Besuch in Oldenburg ließ er sich dennoch nicht nehmen. „Die Teilnehmer haben höchsten Respekt verdient. Sie zeigen ihr ganzes Können. Und trotz der Anspannung entwickeln sie in den Tagen untereinander ein freundschaftliches Verhältnis“, so Köhler.

Schirmherr Spelsberg zollte den jungen E-Handwerkern große Anerkennung. Der hochtalentierte Nachwuchs sei die Zukunft der E-Branche. In den von der Digitalisierung geprägten Märkten komme es darauf an, dass Handwerk und Industrie noch enger zusammenarbeiten und sich weiterqualifizieren. Nur gemeinsam ließen sich die Herausforderungen erfolgreich bewältigen. Es gehe um „wir statt ich“ – oder wie Spelsberg es pointiert formulierte „WeQ statt IQ“.

Auch ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchsförderung in den elektro- und informationstechnischen Handwerken, war begeistert von den starken Leistungen der jungen E-Handwerker. Ihre Kompetenz, in kurzer Zeit ansprechende Lösungen zu entwickeln, sei eine wichtige Qualität, die in den dynamischen Märkten große Bedeutung habe.

Dank an Ausbildungsbetriebe und Investoren
Auch den Anteil der Ausbildungsbetriebe an den Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften der E-Handwerke hob Hellmann hervor: „Nur ihrem fachlichen und menschlichen Können bei der Ausbildung unseres Branchennachwuchses ist es zu verdanken, dass hier in Oldenburg alljährlich die besten Gesellen eines jeden Bundeslandes zum Wettstreit antreten können, um die Sieger in den verschiedenen Kategorien zu ermitteln.“

Der ZVEH-Präsident richtete seinen Dank ebenfalls an die 44 Investoren, die den BLW finanziell oder mit Sachleistungen unterstützen. Damit demonstrierten sie in jedem Jahr aufs Neue ihre Verbundenheit mit den Nachwuchskräften. Über 40.000 Auszubildende sind aktuell in den Berufen des E-Handwerks beschäftigt. Zuletzt ist es gelungen, die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um weitere 3,2 Prozent zu steigern.

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Bericht: BLW 2016 – Nachwuchsstars im Rampenlicht
Sieger und Gratulanten (v.l.): Eckhard Müller (GGK), Andreas Willhardt, Pawel K. Bächtle, Fabian Schneider, Lukas Kollmann, Markus Rohrhirsch, Max Kromeich, Michael Schmidt, Lothar Hellmann (ZVEH-Präsident) und Manfred Köhler (BLW-Chef). Bild: ZVEH/Jessica Franke

Pressemeldung vom 14. November 2016:

Sieben Sieger bei den Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken

Ab sofort dürfen sich sieben Nachwuchsstars aus den elektro- und informationstechnischen Handwerken „Deutscher Meister“ nennen. Beim Bundesleistungswettbewerb (BLW) des ZVEH am 11. und 12. November 2016 in Oldenburg belegten folgende Junghandwerker den ersten Platz in den jeweiligen Ausbildungsberufen (alphabetische Reihenfolge):

  • Pawel K. Bächtle (25), Schleswig-Holstein, Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik
  • Lukas Kollmann (22), Nordrhein-Westfalen, Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Max Kromeich (21), Bayern, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik
  • Markus Rohrhirsch (23), Bayern, Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
  • Michael Schmidt (25), Nordrhein-Westfalen, Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik
  • Fabian Schneider (21), Bayern, Systemelektroniker
  • Andreas Willhardt (24), Hessen, Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik


An den beiden Tagen lieferten sich die 54 Teilnehmer einen hochklassigen Wettkampf im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE). Die Belohnung folgte bei einer Gala in der Weser-Ems-Halle: Dort wurden die Sieger gekürt und auch ihre Mitstreiter gebührend gefeiert.

Manfred Köhler, Leiter des BLW, war voll des Lobes über die Leistungen der Nachwuchskräfte: „Das hohe Niveau der Teilnehmer verdient größten Respekt. Jeder, der mitgemacht hat, darf sich als Sieger fühlen und hat beste Karriereperspektiven. Denn schon auf Landesebene mussten hervorragende Leistungen erbracht werden, um sich überhaupt für die Deutschen Meisterschaften hier in Oldenburg zu qualifizieren.“

Köhler betonte zudem, dass der BLW die „wahren Deutschen Meisterschaften“ seien, die vom ZVEH unterstützt werden. Zuletzt hatte eine ähnliche Veranstaltung von WorldSkills Germany auf der belektro in Berlin für Irritationen gesorgt. Er regte an, sich künftig im Interesse des elektrohandwerklichen Nachwuchses darüber auszutauschen, wie Verwechslungen vermieden werden können.

Der Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung, Eckhard Müller (Geschäftsführer GGK) überreichte allen Siegern ein iPad. Ein besonders hochwertiges Exemplar erhielt dabei der Teilnehmer mit dem besten Gesamtergebnis: Andreas Willhardt. Einen Sonderpreis gab es auch für Markus Rohrhirsch: Als Sieger bei den Elektronikern Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik lädt ihn die DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik) zur nächsten Generalversammlung der IEC (International  Electrotechnical Commission) im kommenden Jahr nach Wladiwostok in Russland ein. Außerdem durften sich beide über eine vom ZVEH ausgelobte Prämie von 1.000 Euro freuen, die jeder Erstplatzierte in den einzelnen Disziplinen erhielt. Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen jeweils 800 beziehungsweise 600 Euro.

Schirmherr Müller ermutigte die Teilnehmer, den von ihnen so erfolgreich begonnenen Karriereweg zielstrebig weiter zu beschreiten. Er sagte: „Jeder, der hier mitgemacht hat, ist ein echter E-Champion. Mit ihren fantastischen Leistungen besitzen sie ein Alleinstellungsmerkmal im Markt, das ihr berufliches Fortkommen enorm unterstützen wird.“

Auch ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchsförderung in den elektro- und informationstechnischen Handwerken, war hocherfreut über die phänomenalen Leistungen der jungen E-Handwerker. Sie seien in ihrem Alter schon Vorbild für alle kommenden Jahrgänge.

Hellmann dankte auch den Ausbildungsbetrieben, die einen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Durchführung der Deutschen Meisterschaften haben. „Es ist ihr fachliches und menschliches Können bei der Ausbildung unseres Branchennachwuchses, das es uns ermöglicht, in Oldenburg die besten Gesellen eines jeden Bundeslandes zum alljährlichen Entscheid antreten zu lassen“, so Hellmann. Einigen Betrieben und Unternehmen sei es schon des Öfteren gelungen, einen Teilnehmer nach Oldenburg zu entsenden – der Rekord liegt bei sieben Teilnahmen seit 2007.

Einen weiteren Dank richtete Hellmann an die zahlreichen Investoren, die den BLW finanziell oder mit Sachleistungen unterstützen. „Damit demonstrieren sie in jedem Jahr aufs Neue ihre Verbundenheit mit den Nachwuchskräften der E-Branche“, hob der ZVEH-Präsident hervor.

Er mahnte zudem, dass es nach wie vor von großer Bedeutung sei, auch zukünftig qualifizierte junge Fachkräfte für die E-Handwerke zu gewinnen. Nur so könne mit Herausforderungen der Digitalisierung Schritt gehalten werden. Denn schließlich, so betonte Hellmann, komme dem E-Handwerk in diesem Prozess eine maßgeblich gestaltende Rolle zu.

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